
Zu voll, zu laut, zu teuer, zu viele Italiener, Fasching im Herbst …, aber ich glaube im Herzen geht‘s den meisten wie mir: Wir lieben die Wies’n und irgendwie gehört sie zu uns dazu.
Ich zumindest mag die Wies’n, wie sie ist: laut, bunt, ein bisschen Fasching und ein bisschen teuer.
Natürlich ärgere ich mich auch, wenn ich als Münchnerin an einem Freitagabend nicht in ein Bierzelt gelassen
Natürlich muss ich auch über die „Verkleidungen“ so mancher Touris schmunzeln, die dann in der Plastik-“Lederhos‘n“ oder im offensichtlich aus irgendwelchen merkwürdigen Stoffen in Asien hergestellten Dirndl für 49,99 € stolz über die Theresienwiese marschieren und denken, sie seien nun passend gekleidet. Aber, sie haben ihren Spaß und wir als Münchner*innen bei ihrem Anblick auch.

Spätestens jetzt wird allen klar sein, dass ich nicht zu den Münchner*innen gehöre, die während der Wies’n verreisen, dauernd darüber schimpfen und standhaft nicht hingehen.
Ich liebe unser Oktoberfest und liebe es, immer wieder in diese laute und bunte Menschenmasse und diesen Geruchs- und Geräuschoverkill einzutauchen.



Ich weiss, das hier sollte kein Diskussionsforum sein, aber an die, die über solche Anlässe die Nase rümpfen, sollten nicht gerade in der heutigen Zeit viel mehr solche völkerverbindenden Anlässe durchgeführt werden. Immerhin über 6 Millionen friedliche Menschen.
Oder was meint ihr so?